Ein mysteriöses Anwesen, begrenzte Züge und ein Ziel, das weiter entfernt scheint als gedacht: Raum 46.
Blue Prince kombiniert Roguelike-Strukturen mit knallharten Rätseln und einem Zufallsfaktor, der dich entweder belohnt oder gnadenlos zurücksetzt.
Ihr seid gleich mehrfach limitiert: Pro Tag steht euch nur eine bestimmte Anzahl an Schritten bzw. Raumwechseln zur Verfügung. Dazu kommen die raren Ressourcen wie Goldmünzen, Schlüssel und Gems, die euch das Leben zusätzlich erschweren. Diese benötigt ihr regelmäßig, um verschlossene Türen oder Truhen zu öffnen oder besondere Räume zu generieren.
Der Zufallsfaktor ist fast zu groß
Jede Tür, die ihr öffnet, bietet euch drei mögliche Räume zur Auswahl. Diese unterscheiden sich in Ausrichtung und Anzahl der Ausgänge. Auf der Blaupause seht ihr, welche Richtungen noch frei sind, denn auch seitlich habt ihr keinen unbegrenzten Platz.
Habt ihr Pech mit der Raumwahl oder sammelt zu viele Sackgassen, ist schnell Game Over angesagt. Dann startet ihr einen neuen Tag und verliert nahezu den gesamten Fortschritt, inklusive Items.
Immerhin: Mit jedem Durchgang erhaltet ihr neue Informationen und Hinweise, die ihr euch unbedingt notieren solltet. Dauerhafte Freischaltungen gibt es zwar, diese fallen jedoch vergleichsweise spärlich aus.
Die richtige Kombination ist entscheidend!
Bestimmte Räume entfalten ihre Funktion erst im Zusammenspiel mit anderen. Für manche Rätsel müsst ihr mehrere passende Räume aus dem großen Pool finden und korrekt kombinieren. Das kann schnell frustrierend werden, vor allem durch die harte Zurücksetzung bei einem neuen Tag.
Schaltet ihr jedoch einmal etwas dauerhaft frei, fühlt sich das umso befriedigender an.
Die Rätselkette kann sich über viele Durchgänge ziehen und erfordert nicht nur Glück, sondern auch Aufmerksamkeit. Jedes Schriftstück und jede noch so kleine Auffälligkeit kann später wichtig werden und sollte festgehalten werden.
Alle Texte sind ausschließlich auf Englisch, was solide Englischkenntnisse voraussetzt.
Kurz gesagt
Blue Prince bietet eine frische und ungewöhnliche Spielidee mit zahlreichen cleveren Rätseln. Der Zufallsfaktor ist jedoch sehr hoch, und das Erreichen von Raum 46 erfordert eine nahezu perfekte Abfolge an Räumen inklusive korrekter Ausrichtung – der berühmte „goldene Run“. Dadurch können die Spielzeiten stark variieren.
Nach dem ersten erfolgreichen Durchgang hat das Spiel dennoch noch einiges zu bieten und motiviert zum Weiterspielen.
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Kommentare
Wurde mit dem Game nicht wirklich warm. Das Spielprinzip ist wirklich coole, allerdings hatte ich das Gefühl hier wirklich sehr gute Englisch-Kenntnisse besitzen zu müssen, um tiefer in die Geheimnisse eintauchen zu können.