Crisol: Theater of Idols – Bitte einmal ordentlich Aderlass

Veröffentlicht am 16. Oktober 2026 um 12:00
Crisol: Theater of Idols

Was wäre, wenn eure eigene Lebensenergie gleichzeitig eure Munition wäre? Genau diese ungewöhnliche Idee steckt hinter Crisol: Theater of Idols und sorgt dafür, dass jeder Schuss plötzlich eine ziemlich blutige Kostenfrage wird.

 

In Crisol: Theater of Idols ist Blut weit mehr als nur eure Lebensleiste. Es ist gleichzeitig eure Munition. Jede der vier Waffen wird mit eurem eigenen Blut geladen und verwandelt dieses kurzerhand in tödliche Geschosse.

Das klingt zunächst nach einer coolen Spielerei, verändert aber tatsächlich eure Spielweise. Jeder Schuss kostet euch etwas, weshalb wildes Herumballern eher keine gute Idee ist. Euren Blutvorrat könnt ihr mit Phiolen oder dem Blut toter Tiere wieder auffüllen. Wer also nicht ständig mit leerer Waffe dastehen möchte, sollte seine Ressourcen gut im Blick behalten.

Auch das Messer hat seine eigenen Besonderheiten. Damit könnt ihr nicht nur angreifen, sondern auch Angriffe blocken. Allerdings muss die Klinge regelmäßig geschärft werden. Dafür braucht ihr Benzin und einen motorisierten Schleifblock. Selbst beim Messer heißt es also: schön auf eure Ausrüstung achten.

Puppen, Geister und Körperteile, die einfach weitermachen

Bei den Gegnern wird es ziemlich unheimlich. Ein großer Teil der Feinde besteht aus puppenartigen Kreaturen, die sich von fehlenden Körperteilen offenbar herzlich wenig beeindrucken lassen.

Kopf ab? Kein Problem.

Beine ab? Dann kommen eben die Beine weiter auf euch zu.

Gerade solche Momente sorgen für einige ziemlich bizarre Begegnungen und passen hervorragend zum verstörenden Horror-Setting. Dazu gesellen sich schwebende, engelartige Wesen und verschiedene Geister, die euch im Spielverlauf ebenfalls das Leben schwer machen.

Erkunden, sammeln und ordentlich die grauen Zellen bemühen

Wer Horror-Games mit Erkundung und Rätseln mag, bekommt ebenfalls einiges geboten. Eine übersichtliche Karte hilft euch dabei, den Überblick zu behalten. Fehlende Ressourcen werden farblich markiert, sodass ihr schnell erkennen könnt, ob es in einem Gebiet noch etwas zu entdecken gibt.

Auch Rätsel gehören regelmäßig zum Spiel. Dabei helfen euch unter anderem die Notizen, die ihr während eurer Erkundung findet. Ein bisschen Aufmerksamkeit ist also gefragt, denn stumpfes Durchprobieren bringt euch nicht immer weiter.

Und dann gibt es noch Situationen, in denen plötzlich ein übergroßer Roboter hinter euch her ist. Hier ist weniger Ballern und mehr Schleichen angesagt. Denn manchmal ist die beste Waffe eben, gar nicht erst entdeckt zu werden.

Kurz gesagt

Crisol: Theater of Idols bringt mit seinem Blut-System eine interessante Idee ins Horror-Genre. Dass Lebensenergie gleichzeitig als Munition dient, sorgt dafür, dass ihr eure Ressourcen deutlich bewusster einsetzen müsst. Dazu kommen bizarre Puppengegner, Geister, Erkundung, Rätsel und einige ziemlich skurrile Horror-Momente. Wenn euch also ein etwas ungewöhnlicher Horrortrip mit spanischem Flair reizt, dann rein mit euch!

Spielbar auf:

Spieldauer: ca 15h

Bewertung des Games unserer Blog-Leser:

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