A Quiet Place: The Road Ahead – Geräusche machen war noch nie so tödlich

Veröffentlicht am 14. Oktober 2026 um 12:00
A Quiet Place: The Road Ahead

Ein falscher Schritt, ein Hustenanfall oder eine umgekippte Farbdose und schon habt ihr die Aufmerksamkeit der Kreaturen. In A Quiet Place: The Road Ahead wird selbst das leiseste Geräusch zur tödlichen Gefahr. Wie gut könnt ihr schleichen, wenn wirklich jeder Fehler euer letzter sein kann?

 

In A Quiet Place: The Road Ahead wird selbst ein harmloser Spaziergang zur tödlichen Angelegenheit. Eure Protagonistin Alex leidet unter Asthma und muss sich nicht nur vor den Kreaturen fürchten, sondern auch vor ihrem eigenen Körper. Staub, körperliche Anstrengung und Stress können einen Asthmaanfall auslösen. Und mitten im Versteck vor einem Monster zu husten, ist tatsächlich alles andere als Praktisch.

Euer größter Gegner: Geräusche

Alex muss ständig auf ihre Umgebung achten. Das Bewegen von Gegenständen, Klettern oder hektische Aktionen treiben ihre Belastungsanzeige nach oben. Wird es zu viel, droht ein Hustenanfall, der die Aufmerksamkeit der Kreaturen auf euch zieht.

Zum Glück findet ihr unterwegs Medikamente und Asthmasprays, mit denen ihr euch wieder stabilisieren könnt. Trotzdem solltet ihr nicht einfach blind draufloslaufen. Jede Aktion will gut überlegt sein.

Überall auf dem Boden liegen verfluchte Sprühdosen herum, über die ihr besser nicht stolpert. Denn ein einziges lautes Klappern kann bereits reichen, um die Kreaturen auf euch aufmerksam zu machen. Behaltet deshalb auch euer selbstgebautes Geräuschmessgerät im Auge, damit ihr rechtzeitig merkt, wann ihr zu laut werdet.

Blind, aber verdammt gut im Hören

Die Kreaturen können euch nicht sehen. Dafür verfügen sie über ein Gehör, gegen das vermutlich selbst der aufmerksamste Nachbar neidisch wäre.

Türen, Klappen, Schritte, herunterfallende Gegenstände oder eine umgekippte Farbdose können ausreichen, um eure Position zu verraten. Direkt kämpfen könnt ihr gegen die Viecher nicht. Stattdessen müsst ihr sie mit Wurfobjekten ablenken und euch möglichst leise an ihnen vorbeischleichen.

Auch Licht ist nicht unbegrenzt verfügbar. Eure Taschenlampe benötigt Batterien, die ihr unterwegs immer wieder ersetzen müsst. Zusätzlich stehen euch Leuchtfackeln und später eine Lampe mit Kurbel zur Verfügung.

Und dann wird es richtig unangenehm:

Später können die Kreaturen eure Position noch genauer orten. In diesen Momenten heißt es - Stillhalten!!! Jede Bewegung kann euch das Leben kosten.

Genau hier spielt A Quiet Place: The Road Ahead seine größte Stärke aus. Die Kreaturen sind ständig irgendwo in der Nähe und sorgen dafür, dass selbst ein scheinbar sicherer Weg zur Nervenprobe wird.

Dabei müsst ihr sogar auf den Untergrund achten. Unterschiedliche Oberflächen können unterschiedlich laut sein und euch schneller verraten, als euch lieb ist. Später könnt ihr beispielsweise Sand einsetzen, um bestimmte Wege leiser zu machen und euch dadurch einen sicheren Pfad zu schaffen.

Das Spiel erzeugt dadurch einen permanenten Druck. Ihr überlegt nicht einfach, wo ihr hingehen wollt, sondern auch wie ihr dorthin kommt. Welche Tür öffne ich? Welchen Weg nehme ich? Kann ich über diese Stelle laufen, ohne Lärm zu machen?

Und dann hört das Spiel euch auch noch zu

Wer es richtig immersiv möchte, kann das Mikrofon aktivieren. Dann werden eure eigenen Geräusche ins Spiel übertragen.

Ja, richtig gelesen: Wenn ihr vor Schreck kreischt, können die Kreaturen das tatsächlich hören.

Zum Glück lässt sich diese Funktion jederzeit in den Einstellungen aktivieren oder deaktivieren. Wer also nicht möchte, dass der eigene panische Schrei zum Bestandteil des Sounddesigns wird, kann das Mikrofon einfach ausgeschaltet lassen.

Kurz gesagt

A Quiet Place: The Road Ahead setzt voll auf Atmosphäre, Spannung und die Angst davor, den nächsten Fehler zu machen. Jede Tür, jeder Lüftungsschacht und jedes Hindernis kann zur tödlichen Falle werden.

Wer gerne schleicht, sich langsam durch gefährliche Gebiete tastet und bei jedem noch so kleinen Geräusch zusammenzuckt, bekommt hier ordentlich Futter für die Nerven. Denn in diesem Spiel ist nicht die Frage, ob ihr ein Geräusch macht, sondern wann ihr euch eines nicht leisten könnt.

Spielbar auf:

Spieldauer: ca 8h

Bewertung des Games unserer Blog-Leser:

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