Mit Blossom Tales: The Sleeping King und Blossom Tales II: The Minotaur Prince erwarten euch zwei charmante Action-Adventures, die sich klar an den klassischen 2D-Zelda-Spielen orientieren, dabei aber genügend eigene Ideen mitbringen.
Aus der Vogelperspektive erkundet ihr eine farbenfrohe Pixelwelt, kämpft euch durch abwechslungsreiche Dungeons und stellt euch knackigen Bossgegnern. Neue Gegenstände und Fähigkeiten eröffnen dabei immer wieder frische Wege und sorgen dafür, dass sich bereits bekannte Gebiete erneut lohnen. Fans klassischer Abenteuer fühlen sich hier vom ersten Moment an wie zu Hause.
Eine liebevoll gestaltete Welt voller Geheimnisse
Die beiden Spiele überzeugen mit einer detailreichen Welt, die an jeder Ecke kleine Überraschungen bereithält. Skurrile Charaktere, humorvolle Dialoge und zahlreiche Anspielungen verleihen den Abenteuern einen ganz eigenen Charme. Dabei nehmen sich die Spiele selbst nie zu ernst und lockern die Geschichte immer wieder mit einem Augenzwinkern auf.
Einige Beispiele der Anspielungen:
- The Legend of Zelda: Bereits die Eröffnung spielt augenzwinkernd darauf an. Der Großvater möchte eine Geschichte über einen Jungen aus Hyrule erzählen, wird dabei jedoch von den Kindern unterbrochen. Auch später finden sich immer wieder kleine Seitenhiebe auf die Zelda-Reihe.
- The Princess Bride (Die Braut des Prinzen): Die Rahmenhandlung, in der ein Großvater seinen Enkeln eine Geschichte erzählt und diese sich immer wieder einmischen, ist eine klare Hommage an den Kultfilm.
- Weitere Popkultur: Im zweiten Teil haben die Entwickler außerdem kleine Referenzen zu Der Herr der Ringe, Doom und weiteren bekannten Werken der Popkultur versteckt.
Auch abseits der Hauptgeschichte gibt es jede Menge zu entdecken. Versteckte Höhlen, optionale Rätsel, neue Ausrüstung und Herzteile belohnen neugierige Spieler. Wer gerne jede Ecke der Karte erkundet und alle Geheimnisse aufdecken möchte, wird hier viele Stunden beschäftigt sein.
Vom ersten zum zweiten Teil
Der erste Teil wirkt an einigen Stellen noch etwas ungeschliffen, besitzt dafür aber einen besonderen Charme, der schnell begeistert. Bereits hier funktioniert die klassische Zelda-Formel erstaunlich gut und bietet ein rundes Abenteuer für Genre-Fans.
Mit The Minotaur Prince haben die Entwickler an vielen Stellschrauben gedreht. Das Gameplay fühlt sich flüssiger an, Rätsel und Dungeons sind abwechslungsreicher gestaltet und auch die allgemeine Spielbalance wurde verbessert. Dadurch wirkt der zweite Teil insgesamt ausgereifter, ohne den Charme des Originals zu verlieren.
Kurz gesagt
Blossom Tales: The Sleeping King und Blossom Tales II: The Minotaur Prince sind zwei liebevoll gestaltete Indie-Abenteuer, die klassischen 2D-Zelda-Fans viel Freude bereiten werden. Zwar erreichen sie nicht ganz die Perfektion ihres berühmten Vorbilds, doch mit ihrer charmanten Pixelgrafik, den abwechslungsreichen Dungeons, zahlreichen Geheimnissen und ihrem humorvollen Stil schaffen sie es, eine eigene Identität aufzubauen.
Wer Lust auf nostalgische Zelda-Atmosphäre hat und ein paar Stunden in einer sympathischen Fantasy-Welt verbringen möchte, sollte beide Titel definitiv im Auge behalten.
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