Game Store Simulator - Zwischen Bugborn und Dragon's Fogma wird verkauft

Veröffentlicht am 14. Juli 2026 um 12:00
GameStonk Simulator

Games verkaufen, Regale optimieren, Diebe vertreiben und den eigenen Laden Stück für Stück ausbauen. Game Stonk Simulator verbindet klassisches Shop-Management mit jeder Menge Gaming-Humor und einem überraschend anspruchsvollen Rogue-Lite-Modus.

 

Schon beim Betreten des Shops wird klar, dass sich das Spiel selbst nicht allzu ernst nimmt. Der Hinweis „Enthält Parodien von Spieltiteln, die dich zum Lachen bringen!“ ist Programm. Mangels offizieller Lizenzen erwarten euch zahlreiche augenzwinkernde Anspielungen auf bekannte Spiele. Statt echter Klassiker landen etwa Bugborn oder Dragon's Fogma in euren Regalen. Wer die Gaming-Branche kennt, wird viele dieser Wortspiele sofort erkennen.

Neben Spielen verkauft ihr auch passendes Zubehör, erweitert euren Laden Schritt für Schritt und haltet eure Kunden bei Laune. Ganz friedlich bleibt das allerdings nicht, denn Diebe gehören zum Alltag und müssen mit verschiedenen Waffen in die Flucht geschlagen werden. Mitarbeiter unterstützen euch später ebenfalls und übernehmen Aufgaben wie das Auffüllen der Regale oder das Kassieren.

Ein angenehmes Detail: Neue Waren werden nicht durch euer Shop-Level freigeschaltet, sondern erscheinen abhängig vom Ingame-Kalender. Dadurch fühlt sich der Spielfortschritt natürlicher an.

Story-Modus oder Rogue-Lite?

Das Spiel bietet zwei unterschiedliche Spielweisen.

  • Tycoon-Modus

Hier baut ihr euren Laden aus, erweitert euer Sortiment und versucht, möglichst viele Kunden zufriedenzustellen. Wer entspannte Wirtschaftssimulationen mag, fühlt sich hier schnell wohl.

  • Survival-Modus (Rogue-Lite)

Hier müsst ihr jede Woche eine Umsatzquote erreichen, die kontinuierlich ansteigt. Fehlende Waren, Diebstähle oder unzufriedene Kunden kosten euch bares Geld. Selbst das Finanzamt greift regelmäßig mit Gebühren in eure Kasse. Schafft ihr die Vorgaben nicht, endet der Durchlauf sofort mit einem Game Over.

Mods statt Preisschilder

Eine der interessantesten Ideen sind die Mods für eure Regale. Statt jeden Verkaufspreis manuell festzulegen, beeinflussen diese Mods automatisch eure Preise oder Einkaufskosten. Je nach Hersteller oder Genre lassen sich so höhere Gewinne erzielen oder günstigere Einkaufspreise freischalten.

Die Mods kauft ihr nicht in einem gewöhnlichen Shop, sondern bei einem LKW, von dem regelmäßig Ladung herunterfällt und anschließend günstiger verkauft wird. Eine herrlich schräge Idee, die perfekt zum Humor des Spiels passt.

Auch Retro-Spiele sorgen für Abwechslung. Diese kauft ihr in Überraschungsboxen für 100 Euro und erhaltet jeweils drei zufällige Spiele.

Kurz gesagt

Nach jeweils rund 15 Ingame-Tagen in beiden Spielmodi hat uns Game Stonk vor allem mit seinen humorvollen Spielparodien und dem ungewöhnlichen Mod-System überzeugt. Der Tycoon-Modus lädt zum entspannten Aufbau des eigenen Gameshops ein, während der Rogue-Lite-Modus mit schnell steigenden Quoten deutlich mehr Herausforderung bietet. Wer Verkaufs-Simulatoren mit einer guten Portion Gaming-Humor mag, sollte sich den Titel definitiv ansehen.

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