Dying Light 2 – Parkour über den Dächern, Zombies auf den Straßen

Veröffentlicht am 27. Oktober 2026 um 12:00
Dying Light 2

In Dying Light 2 wird die Stadt zum riesigen Parkour-Spielplatz. Wir springen über Dächer, hangeln uns an Gebäuden entlang und entkommen den Untoten mit waghalsigen Manövern. Doch zwischen den Häusern lauern zahlreiche Gefahren, die uns das Überleben alles andere als leicht machen.

In der Spielwelt warten jede Menge unterschiedliche Gegner und Gefahren auf uns. Mit flüssigen Bewegungen überwinden wir Hindernisse, erklimmen Gebäude und nutzen die Dächer, um uns möglichst geschickt durch die Stadt zu bewegen. Wer sich gut auskennt, kann vielen Gefahren ausweichen oder sich im Kampf einen taktischen Vorteil verschaffen.

Dabei stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Über die Dächer: Schnell von Gebäude zu Gebäude springen und Gefahren am Boden ausweichen.

  • An den Fassaden: An Kanten hangeln, Hindernisse überwinden und neue Wege erschließen.

  • Im Kampf: Unsere Beweglichkeit nutzen, um Angriffen auszuweichen und Gegner zu überlisten.

Durch Kämpfe und Parkour sammeln wir Erfahrungspunkte, steigen im Level auf und schalten neue Fähigkeiten frei. So entwickeln wir unseren eigenen Spielstil und werden im Laufe des Abenteuers immer beweglicher und stärker. Unsere Waffen haben allerdings nur eine begrenzte Haltbarkeit und müssen regelmäßig ersetzt werden. Wer sich zu sehr an seine Lieblingswaffe klammert, steht irgendwann mit einem ziemlich nutzlosen Stück Schrott da.

Fun Fact: David Belle, einer der Begründer der modernen Parkour-Bewegung, ist in Dying Light 2: Stay Human als Hakon zu sehen. Damit ist ein echter Parkour-Pionier Teil der Spielwelt.

Fraktionen und die Aufteilung der Stadt

Auch bei den Fraktionen dürfen wir mitentscheiden. Je nachdem, wen wir unterstützen, verändern sich bestimmte Aspekte der Stadt und die verfügbaren Möglichkeiten. Unsere Entscheidungen beeinflussen außerdem den Verlauf einzelner Quests und können unterschiedliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Übernommene Windräder und Kraftwerke können den Fraktionen zugewiesen werden. Dadurch stärken wir die jeweilige Gruppe und schalten unterschiedliche Vorteile frei. Gleichzeitig müssen wir abwägen, wen wir unterstützen wollen. Denn nicht jeder Charakter verfolgt dieselben Ziele, und manchmal lässt sich eben nicht jeder zufriedenstellen.

Die Fraktionsmechanik bringt zusätzliche Entscheidungen ins Spiel und gibt uns die Möglichkeit, die Entwicklung der Stadt aktiv mitzugestalten.

Tag und Nacht: Lieber nachts looten?

Der Tag-Nacht-Wechsel ist mehr als nur eine optische Spielerei. Bestimmte Aufgaben und Aktivitäten lassen sich nur zu bestimmten Tageszeiten erledigen. Auch bei der Erkundung macht sich der Unterschied bemerkbar: Viele Gebäude sind nachts besonders interessant, da sich tagsüber zahlreiche Infizierte darin aufhalten.

Unser Loot-Tipp:

  • Der richtige Zeitpunkt: Nutzt die Nacht für Beutezüge in Gebäuden, die tagsüber von Infizierten bevölkert werden.

  • Die nötige Vorsicht: Plant eure Fluchtwege und merkt euch sichere UV-Zonen.

  • Das Risiko: Wer sich in Gefahr begibt, kann während einer Jagd zusätzliche Erfahrungspunkte sammeln.

Doch Vorsicht: Sobald die Sonne untergeht, wird es auf den Straßen deutlich gefährlicher. Die Infizierten werden aggressiver, und während einer sogenannten Jagd können sie uns regelrecht durch die Stadt hetzen. Dann heißt es, schnell zu sein und einen sicheren Unterschlupf zu finden. UV-Licht bietet Schutz vor den Untoten und kann im entscheidenden Moment unsere Rettung sein.

Dadurch entsteht ein spannender Wechsel zwischen Erkundung, Risiko und Flucht. Tagsüber können wir die Stadt vergleichsweise entspannt erkunden, während nachts jeder falsche Schritt unangenehme Folgen haben kann.

Blut und Gore: Nichts für schwache Nerven

Wer empfindlich auf Blut und brutale Gewaltdarstellungen reagiert, sollte sich auf einiges gefasst machen. Dying Light 2 spart nicht mit Blut, abgetrennten Gliedmaßen und anderen drastischen Gewaltdarstellungen. Auch in der gekürzten deutschen Fassung geht es stellenweise ordentlich zur Sache.

Die Kämpfe fallen entsprechend brutal aus und unterstreichen, wie gnadenlos der Überlebenskampf in dieser Welt ist. Für zarte Gemüter ist das definitiv nichts.

Kurz gesagt

Dying Light 2 ist mehr als ein gewöhnliches Zombie-Spiel. Das flüssige Parkour-System, die Erkundung der offenen Welt und der spürbare Unterschied zwischen Tag und Nacht sorgen für Abwechslung. Besonders nachts steigt die Gefahr, wodurch selbst einfache Beutezüge schnell zur Herausforderung werden können.

Auch die Fraktionen und ihre Auswirkungen auf die Stadt bringen zusätzliche Entscheidungen ins Spiel. Auf der Karte gibt es viel zu entdecken, und dank der Bewegungsfreiheit erreichen wir auch abgelegene Orte.

Wer Zombie-Action mit Parkour, Erkundung und einer ordentlichen Portion Gore sucht, findet hier ein umfangreiches Abenteuer, das vor allem mit seiner Fortbewegung und dem spannenden Überlebenskampf punktet.

Spielbar auf:

Spieldauer: ca 22h

Bewertung des Games unserer Blog-Leser:

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